A ustrian architect Wolfgang Reicht plans eccentric landmark buildings in both China and India, but more and more strives to implement his generalistic approach in Europe as well.

Unique, courageous, iconic: Reicht buildings are like rock stars. Those who have seen projects like the ‘Dalian Planning Museum’ or the ‘Changxing Island sport center’ in China know that also for identity-forming buildings, function and form do not need to contradict each other.

“Architecture means identification,” explains Wolfgang Reicht. “That kind of holistic spirit needs to be palpable to create added value. To reach this goal, you need a good client and an architect who knows how to effectively combine technology and emotion, spatial experience and interior design.”

For projects of such complex nature, the architect as generalist has to become the central contact person – a model that yields advantages especially for largescale investors by granting the harmonious, consistent implementation of the spirit that Reicht likes to see realized. “These landmark buildings work like a business card for the client, which makes it even more important that the initial idea is visible.”

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Apart from the Asian public sector, company headquarters in particular achieve a certain uniqueness through signature architecture – which is especially important within a mega market like China. The same applies for entire districts. Wolfgang Reicht explains: “Citizens need buildings with which they are able to identify and describe their borough. This is by no means an exclusively Chinese problem: Especially within the rapidly expanding parts of European cities, endless kilometers of anonymity are being created as we speak. While there is no objection against exhausting building regulations to a maximum, the regulations should grant more liberties in the first place.”

Regarding China, there is still a lot on the agenda for Wolgang Reicht. However, also his home country entices the architect: “The world is growing together step by step. The exchange becomes more intense, in each direction. Chinese investors with an international focus show more and more interest in our market as well. We are currently experiencing that with two projects in Austria.”

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Immobilien als Rockstars

Der Österreicher Wolfgang Reicht plant exzentrische Landmark-Gebäude in China und Indien, bringt seine Leidenschaft als Generalist aber zunehmend auch mit Projekten in Europa ein.

Eigenständig, mutig, ikonisch: Seine Gebäude haben Rockstar-Qualitäten. Wer das ‚Urban Planning Museum Dalian‘ oder ‚Sportcenter Changxing Island‘ in China aus der Feder des österreichischen Architekten kennt, weiß, dass Funktion und Form kein Widerspruch sein müssen, im Gegenteil: „Richtig gute Projekte seien nur holistisch umzusetzen“, erzählt Reicht. „Architektur ist identitätsstiftend. Dieser Spirit muss spürbar sein, erst dann entsteht ein Mehrwert. Dazu braucht es einen guten Bauherren und einen Architekten, der in der Lage ist, Technik und Emotion aus einem Guss zu liefern – innen wie außen.“

Umzusetzen sind solch anspruchsvolle Projekte mit Generalisten: Der Architekt mit seinem Netzwerk agiert als zentraler Ansprechpartner für den Auftraggeber – dieses Modell bringt vor allem Investoren größerer Projekte Vorteile, da es Reibungsverluste und den Abstimmungsaufwand minimiert und die einheitliche Umsetzung des von Reicht erwähnten Spirits garantiert. „Bei den Gebäuden handelt es sich schließlich um gebaute Visitenkarten, da ist es ganz wichtig, dass man die Idee spürt.“

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In Asien sind es neben öffentlichen Gebäuden vor allem Unternehmenszentralen, die sich durch Signature-Buildings eine Unverwechselbarkeit geben – gerade in einem Mega-Markt wie China ist das enorm wichtig. Das gleiche gilt übrigens für Stadtteile, meint Reicht: „Quartiere brauchen Gebäude, mit denen sich die Bevölkerung identifizieren kann, mittels denen sie ihr Grätzel beschreiben kann.“ Wer glaubt, das sei ein rein chinesisches Problem, der irrt. Gerade in stark expandierenden Teilen europäischer Städte entstünde gerade kilometerlange Anonymität, konstatiert Reicht und fordert: „Es ist natürlich nicht verwerflich, die Bauordnung maximal auszureizen, aber die Regularien sollten genau deswegen mehr Freiheit zulassen.“

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In China gibt es noch viel zu tun – dennoch reizt den Vielflieger auch seine Heimat. „Die Welt rückt Stück für Stück näher. Der Austausch wird intensiver, auch in die andere Richtung. Chinesische Investoren mit internationalem Fokus interessieren sich immer mehr für den heimischen Markt. Wir erleben das gerade an zwei Projekten in Österreich.“

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www.wolfreicht.com

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