For the solution of a building project, Winking Froh Architekten always tries to go beyond the specified space and floor program or wishes of the client.

To this end, they pose the question: What is the soul of the project? What exactly is an office building, a school, a hotel? The answer emerges from discussions both with the team and the client. Thus, images and associations are exchanged, and a first idea is formed, which step by step becomes a planning component.

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

Hamburg, studio house University of Fine Arts (HfBK). Photo: Stefan Müller, Berlin

“The interaction with the builders and their wishes is crucial”, explains architect Martin Froh: “We as architects are service providers here, in the true sense”. And of course, construction, function and economic efficiency play a big role in building a sustainable structure which still offers a shell even if the content changes: “Our designs are not ready and waiting in the drawer. We find them during the process, which means that our projects at first appear to be very different from each other. But if you take your time, you will detect a common theme.”

Every project is developed from and for a specific location and its history. The architects study old plans and sources and from there distill a contemporary idea. By continuing it into the future, they create an interpretation of the respective task – a task in which architecture and city are inseparably connected with each other.

The roots of the office go back a long way. Bernhard Winking founded the office with two partners at the end of the 1960s in Hamburg. Various constellations followed. Martin Froh, who studied architecture with Professor Winking at the Hamburg University of Fine Arts (HfBK), moved to Berlin in 1993. The official partnership between the two architects started in 1997, and by 2016 they were joined by Winking’s daughter Susanne, former Winking students Stefan Waselowsky and Frank Weitendorf, as well as Michael Sägesser, an alumni of ETH Zurich.

Winking Froh Architekten’s work is mainly competition-based, generating many assignments through competition wins and public tendering procedures. This creates a broad basis of clients, many of which stem from the public sector – such as mayors, school and bank directors, or deans. Currently, the architects are planning a residential building with 15 units for a so-called building group in Hamburg’s Hafencity. This means having 15 different clients for one project. Martin Froh comments: “Nowadays, many clients are represented by a project management company, making it difficult to communicate with the actual user. We try to make personal contact with the decision-makers on important issues.”

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

China, Ningbo Book City. Photo: © Winking · Froh Architekten

Due to currently high costs and interest rates for builders, some projects for 2024 are stalling. However, the architects are positive about working on many exciting tasks throughout the year, as their diverse experience and know-how are needed for conversions as much as for new buildings: Currently, Winking Froh Architekten is renovating the ‘Haus der Seefahrt’ in Hamburg and the Centre Français de Berlin, both of which are important listed buildings. In addition, Winking Froh just won a competition for a residential high-rise in Berlin. A project for Bonn’s ‘Innovation Triangle’ meanwhile will feature a forward-looking, new office tower and is to form the signature of the district. Both new buildings will be timber or hybrid timber constructions.

The largest and probably most important construction site for Winking Froh Architekten is located in the middle of Hamburg’s city centre on the ‘Alter Wall’ street: Between the town hall and Rödingsmarkt, half a new street is being built according to their plans – a mixed quarter with residential buildings, a hotel, stores and offices.

In the past, Winking Froh has realized many projects abroad, such as in China, Spain and the Czech Republic. Martin Froh reveals: “We would like to build on this in 2024.”

 
Web: www.winking-froh.de/en

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

Bonn, Hochhaus „Langer Karl“ im Innovationsquartier / Wettbewerb 1. Preis 2022. Foto: © Winking · Froh Architekten

 

Winking Froh Architekten: Vom Wesen der Bauaufgabe

 

Bei der Lösung einer Bauaufgabe kommt es für Winking Froh Architekten immer darauf an, über das vorgegebene Raum- bzw. Flächenprogramm oder die Wünsche der Auftraggeber hinauszugelangen.

Dazu stellt sich die Frage nach dem Wesen der Aufgabe: Was ist beispielsweise ein Bürogebäude heute oder eine Wohnung, eine Schule oder ein Hotel? Die Antwort liefert die Diskussion im Büro und mit dem Bauherrn. So können Bilder und Assoziationen ausgetauscht werden und es entsteht eine erste Idee, die Schritt für Schritt zu einem Baustein der Planung wird.

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

Berlin, Stralauer Platz, Hotel und Wohnen / Mauerreste mit Graffiti. Foto: Stefan Müller, Berlin

Architekt Martin Froh erklärt: „Die Zusammenarbeit mit den Bauherren und die Auseinandersetzung mit ihren Wünschen ist sehr wichtig, denn hier sind wir Architekten echte Dienstleister.“ Und natürlich spielen die Konstruktion, die Funktion und die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle, damit ein Haus gut altern kann und auch dann noch eine funktionierende Hülle bildet, wenn der Inhalt wechselt: „Unsere Entwürfe liegen nicht fertig in der Schublade. Wir setzen keine Formen, sondern finden sie im Entwurfsprozess. Dadurch sehen unsere Projekte auf den ersten Blick sehr unterschiedlich aus. Bei der näheren Betrachtung erkennt man aber eine Haltung, die sich durch unsere Bauten zieht.“

Jedes Projekt wird aus dem Ort, für den Ort entwickelt. Durch das studieren alter Pläne oder historischer Quellen ergründen die Architekten die Vergangenheit, den ‚Genius Loci‘. Das Übereinanderlegen dieser Pläne und Erkenntnisse aus der Geschichte definiert die Gegenwart. Mit der Weiterführung in die Zukunft hinein wird eine Deutung der jeweiligen Aufgabe geschaffen – einer Aufgabe, bei der Architektur und Stadt untrennbar miteinander verbunden sind.

Die Wurzeln des Büros reichen weit zurück. Bernhard Winking gründete das Büro mit zwei Partnern bereits Ende der 1960er Jahre in Hamburg. Es folgten verschiedenen Konstellationen. Martin Froh studierte bei Prof. Winking an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg Architektur und ging dann 1993 nach Berlin, um dort das Berliner Büro aufzubauen. 1997 gründete Bernhard Winking die Partnerschaft mit Froh. Weitere Mitgesellschafter wurden 2016 Stefan Waselowsky und Frank Weitendorf (ebenfalls ehemalige Studenten Winkings an der HfBK) Michael Sägesser (ETH Zürich) sowie Winkings Tochter Susanne.

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

Hamburg, Neuordnung Spiegel-Insel, Blick von der Brandswiete, Spiegel- und IBM Hochhaus. Foto: Stefan Müller, Berlin

Winking Froh Architekten sind ein starkes Wettbewerbsbüro. Das heißt, dass viele Aufträge aus prämierten Architekturwettbewerben oder öffentlichen Vergabeverfahren hervorgehen. Dadurch ergibt sich ein sehr breites Auftraggeberfeld, viele davon aus der öffentlichen Hand: So gehören zum Beispiel Bürgermeister zu den Bauherren, aber auch Schulleiter, der Direktor einer Bank oder der Präsident einer Hochschule. In der Hamburger Hafencity planen Winking Froh Architekten aktuell für eine sogenannte Baugruppe ein Wohnhaus mit 15 Einheiten. Das bedeutet 15 unterschiedliche ‚Kunden‘ für ein Projekt, räumt Martin Froh ein: „Heutzutage lassen sich viele Auftraggeber von einer Projektsteuerung vertreten. Dadurch wird der Austausch mit dem eigentlichen Nutzer erschwert. Wir versuchen gerade dann, bei wichtigen Themen in einen persönlichen Kontakt mit den Entscheidern zu treten.“

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

Winking Froh sind trotz der aktuellen Flaute am Bau zuversichtlich, dass sie auch in diesem und den kommenden Jahren an spannenden Aufgaben arbeiten werden. Das Büro ist breit aufgestellt und während Neubauten zur Zeit etwas stagnieren könnten, besteht ein hoher Bedarf an energetischen Sanierungen – ein wichtiges Standbein des Büros: Aktuell sanieren Winking Froh Architekten Haus der Seefahrt‘ in Hamburg, sowie das ‚Centre Français de Berlin‘ – beides sind wichtige, denkmalgeschützte Häuser.

Winking Froh Architekten: The Soul of a Project

Heidelberg, Europaquartier am Hauptbahnhof. Foto: Webcam/https://baudoku.1000eyes.de

Gerade wurde auch ein Wettbewerb für ein Wohnhochhaus in Berlin gewonnen. Wichtig ist zudem ein Projekt in Bonn im sogenannten Innovationsdreieck: Dort soll ein zukunftsweisendes Bürohochhaus entstehen. Beide Neubauprojekte werden in Holz bzw. als Holzhybridbau geplant.

Berlin, Wohnkarree Kummerower Ring, Ansicht vom Kummerower Ring. Foto: Stefan Müller, Berlin

Berlin, Wohnkarree Kummerower Ring, Ansicht vom Kummerower Ring.Foto: Stefan Müller, Berlin

Die größte und wohl wichtigste Baustelle befindet sich mitten in der Hamburger Innenstadt am Alten Wall: Zwischen Rathaus und Rödingsmarkt entsteht hier nach Winking Froh-Plänen ein halber Straßenzug neu, ein gemischtes Quartier mit Wohnen, Hotel, Läden und Büros. Das Büro hat in der Vergangenheit auch Projekte im Ausland realisiert, wie in China, in Spanien und in Tschechien, erläutert Martin Froh: „Daran möchten wir in 2024 anknüpfen.“

Hamburg, Hotel Alte Kaffeebörse, Speicherstadt. Fotodesign: Detlef Klose, lichtbildnerei@web.de

Hamburg, Hotel Alte Kaffeebörse, Speicherstadt. Fotodesign: Detlef Klose, lichtbildnerei@web.de

Web: www.winking-froh.de

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