“Large-format paintings and woodcuts with a meditative effect.”

TEXT: MARILENA STRACKE | PHOTOS © MUSEUM FRANZ GERTSCH, BERNHARD STRAHM

The Swiss Museum Franz Gertsch in Burgdorf near Bern has been home to the largest Gertsch collection since 2002 and is currently being extended by 300 square metres. In early 2019, the group of paintings called The Four Seasons will be exhibited in the new space, enhancing its magical effect.

Everything started in 1998 when the industrialist Willy Michel and Franz Gertsch decided to create a museum together. Today, 20 years later, the museum is firmly established. It hosts contemporary art exhibitions and displays the largest Gertsch collection, which is ever-growing.

This includes works such as Silvia I, Gräser I-IV and various medium and large-format woodcuts. A true gem is The Four Seasons, a group of paintings. Franz Gertsch took photographs of a forest trail behind his studio during different seasons and turned these photo references into large-format paintings. Each of them measures three metres by five, and from next spring, a new space will be dedicated entirely to them. “When these large works are shown in the same room, they have an unbelievably meditative and magical effect on viewers,” says museum director Arno Stein. “These works, turned into paintings like that, are unique worldwide.”

After the re-opening, the museum’s entire collection will be displayed until late summer and a ‘season-clock’ will be installed at the building, where visitors will be able to read the seasons during specific times.

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„Großformatige Gemälde und Holzschnitte mit meditativer Wirkung.“

Das Museum Franz Gertsch im Schweizer Burgdorf bei Bern ist seit 2002 das Zuhause der größten Gertsch Sammlung weltweit und wird gerade um 300 Quadratmeter erweitert. Anfang 2019 wird die Werkgruppe der Gemälde Die Vier Jahreszeiten in einem neuen Raum ausgestellt, der ihre magische Wirkung noch mehr unterstreicht.

Alles begann 1998 als der Industrielle Willy Michel und Franz Gertsch beschlossen gemeinsam ein Museum aufzubauen. Heute, 20 Jahre später, ist das Museum bestens etabliert und zeigt neben den Wechselausstellungen der zeitgenössischen Kunst die größte, stetig wachsende Gertsch Sammlung.

Diese beinhaltet Werke wie zum Beispiel Silvia I und Gräser I–IV, sowie zahlreiche mittel- und grossformatige Holzschnitte. Ein wahres Highlight ist die Werkgruppe Die Vier Jahreszeiten. Franz Gertsch fotografierte einen Waldweg hinter seinem Atelier in den verschiedenen Jahreszeiten und setzte diese Fotovorlagen in großformatige Malerei um. Jedes dieser Gemälde hat eine Größe von drei mal fünf Meter. Ab Frühling 2019 wird es dafür einen neu gebauten dauerhaften Ausstellungsraum geben. „Hängen die großen Werke im gleichen Raum, entfalten sie eine unglaublich meditative und magische Wirkung auf die Besucher“, erzählt Museumsdirektor Arno Stein. „Diese Werkgruppe, derart in Malerei umgesetzt, ist weltweit einmalig.“

Nach der Eröffnung wird die gesamte Sammlung des Hauses bis zum Spätsommer 2019 ausgestellt und eine ‚Jahreszeiten-Uhr‘ am Gebäude installiert, an welcher Besucher zu bestimmten Zeiten die Jahreszeit ablesen können.

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