Natürlich erwarten die Leser in dieser Rubrik einen Bericht über eine Beratungsfirma. Und in diesen Zeilen eine kompetente Hinleitung zum Thema. Das könnte dieses Mal schwierig werden. Wir haben es nämlich mit Cofinpro aus Frankfurt am Main zu tun – dem Beratungsunternehmen, das etwas anders ist. Gespannt? Verständlich!

Stünden die Begriffe ‚barfuß‘ oder ‚Lackschuh‘ zur Beschreibung von Cofinpro zur Wahl, dann würden diejenigen, die bereits mit den Beratern zusammengearbeitet haben, vermutlich eher ‚barfuß‘ wählen.

„Mooooment! Dass hier jetzt kein falscher Eindruck entsteht. Wir tragen Schuhe! Wäre ja sonst auch blöd. Vor allem im Winter“, wirft Vorständin und Mitgründerin Christine Martin ein. „Wenn Sie damit aber sagen wollen, dass wir anders sind -quasi so etwas wie der bunte Vogel am Beraterhimmel- und gerne auch in Chino und Hemd zur Arbeit gehen, dann haben Sie recht.“

Der Start scheint nur so halb geglückt. Ich versuch’s nochmal. Wer oder was ist denn jetzt Cofinpro?

Cofinpro | Menschen, Werte und ein Flamingo | Discover Germany Magazine

Foto: ‚Arbeiten ist gut, leben ist besser!’ – Die Jungs und Mädels von Cofinpro auf einem der legendären Adventsworkshops. Ob viel gearbeitet wurde, ist nicht überliefert.

Wer sind wir? Und wenn ja, wieviele?

„Wir sind Berater; Mitdenker, Nachdenker, Zukunftsdenker – überhaupt denken wir sehr viel, fällt mir gerade auf. Unser Herz schlägt im Hauptquartier, direkt zwischen dem Frankfurter Bahnhofsviertel und Mainufer. Als Berater für Management-, Fach- und Technologiefragen für Deutschlands führende Banken und Asset Manager gestalten wir die Zukunft der Finanzindustrie ziemlich entscheidend mit. In Sachen Digitalisierung, neue Marktanforderungen und Regulatorik rüsten wir unsere Kunden für neue Zeiten“, klärt Vorstand und Mitgründer Gerald Prior auf.

Der dritte im Bunde, Vorstand Jörg Ramser, ergänzt: „Seit 2007 entwickeln wir sinnvolle Lösungen, bauen auf Persönlichkeit und Vertrauen. Mehr als 175 Wertpapierprofis, Kreditexperten und Technologen sind bei Cofinpro aktiv. Und was brauchen diese jeden Tag, um immer einen Schritt voraus zu sein? Ja, klar: Wissen und Methodenkompetenz, und zwar viel davon. Deshalb bieten wir einen integren Arbeitsplatz für echten Austausch und dauerhafte Entwicklung. Wer als neuer Mitarbeiter zu uns kommt, kann sich sicher sein, dass wir vom ersten Tag an auf das Können, die Erfahrung und Ideen setzen, die sie oder er auf dem bisherigen Lebensweg gesammelt hat. Auch das macht uns schon zum x-ten Mal in Folge zum ‚Great Place to Work‘.” Klar, sowas muss der Vorstand natürlich erzählen. Wer baut heute denn schon noch auf Persönlichkeit und Vertrauen?

Einmischer, Mitmischer, Aufmischer dringend gesucht!

Partner Stefan Graß, dem eine leichte Strenge im Umgang nachgesagt wird, in dessen Team aber seltsamerweise immer am lautesten gelacht wird, meldet sich zu Wort: „Eines ist klar: Um die Zukunft der Finanzindustrie mitzugestalten, müssen wir für unsere Kunden Antworten auf aktuelle Fragestellungen entwickeln. Dafür brauchen wir, der Chef hat’s ja schon gesagt, Leute mit Wissen und Methodenkompetenz. Das Know-How und die Ideen der MitarbeiterInnen sind daher tatsächlich super wichtig. Und der Austausch von Erfahrungen und Ideen ist bei uns ausdrücklich erwünscht – schließlich stehen wir eher auf Querköpfe, als auf Ja-Sager. Und weil das so ist, und bei Cofinpro keine Konformisten arbeiten sollen, gibt es bei uns eigene Weiterbildungsprogramme, die die Individualität und das Können jedes Einzelnen unterstützen – mit Schulungen, Workshops, Dojos, Trainings, Events und Tagungen rund um die Fokusthemen und die persönlichen, individuellen Skills. Hört sich irre stressig an, ist es aber nicht.”

Cofinpro | Menschen, Werte und ein Flamingo | Discover Germany Magazine

Foto: Gerald Prior, Christine Martin und Jörg Ramser sind unser Vorstandstrio. Was wären sie, wären sie das nicht? Jörg ganz klar Koch, Gerald Rennfahrer der Formel E und Christine hätte eine Eisdiele oder einen Schokoladenladen.

Und sonst so?

Senior Consultant Daniel Eichsteller, bekennender Gamer, erzählt: „Ich will in einem Unternehmen doch nicht einfach nur eine Nummer sein, die verschüchtert am Kaffeeautomaten herumsteht, sich nach einem Jahr endlich traut, den Mund aufzumachen und bis dahin brav Aktenberge von A nach B trägt. Ich möchte von Anfang an voll akzeptiert werden, mich einbringen, ohne komisch angeguckt oder ignoriert zu werden. Beim Einstellungsgespräch wurde ich übrigens gefragt, ob ich gerne zocke. Ha! Ganz schön trickreiche Frage (und zugegebenermaßen für ein Einstellungsgespräch eine eher seltsame dazu): sage ich ja, gelte ich als Nerd und damit sozial inkompatibel; sage ich nein, lüge ich – vielleicht nicht unbedingt die beste Taktik in einem Vorstellungsgespräch? Also sagte ich ja. Das Ergebnis? Playstationabende im Team – die ich übrigens meistens gewinne.”

„Ich möchte nicht an Exceltabellen herumschrauben, sondern Verantwortung übernehmen”, wirft Consultant Majlen Hermann ein. “Und die hatte ich hier von Anfang an. In den Welcome-Tagen habe ich aktuelle Projekte kennengelernt. Da ich frisch von der Uni kam, hatte ich enorm viele Fragen. Und was machen meine neuen KollegInnen? Sie beantworten meine Fragen! Einfach so. Und wollten dann auch noch wissen, ob ich zu dem ein oder anderen Thema noch eine andere Idee hätte. Da habe ich begriffen, wie dieser Laden läuft (und dass das Gerede im Einstellungsgespräch von wegen ‚Eigenverantwortung’, ‚Wertschätzung’ usw. gar keines war, sondern ernst gemeint ist): Du fragst, sie antworten. Du hast eine Idee, sie hören Dir zu. Ein Traum! Apropos Traum. Falls es jemanden interessiert: Bevor ich in Rente gehe, möchte ich auf jeden Fall noch Pushback Driver für den Airbus A380 werden. Entsprechende Angebote bitte aber erst in ein paar Jahren.”

Ach ja, und warum ist in der Überschrift ein Flamingo erwähnt? Einfach so. Ist doch ein hübscher Vogel, oder?

www.cofinpro.de/karriere

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