Female-led architecture firm architektur.KONTOR in Weimar successfully adapts its way of thinking and working to the changes of our modern world. Founders Kristina Hoffmann and Pia Becker follow Bauhaus-principles and ask fundamental questions about housing in the 21st century – including ecological responsibilities and unconventional user structures.

Architektur.KONTOR stands out in two ways. The powerful spaces they create in the residential, tourism and hospitality sectors are immediately captivating. But it is also the corporate philosophy at architektur.KONTOR, which differentiates them. Offering flexible working hours and working from home is almost a given for the founders, who are both mothers to three and four children respectively.

“We pay great attention to us as a team,” Kristina Hoffmann explains. “Work-life balance, communication, caring and our employees’ progress are fundamental to our corporate culture.”

Pia Becker adds: “We are convinced that as women we bring a high level of communication and integrated thinking to the planning process. Yet we believe that there is no generic female architecture – rather our diverse team allows for an abundance of complexity during the planning process due to the different perspectives.”

architektur.KONTOR: LIFE AND ARCHITECTURE IN MOTION

Left: Villa J. Photo: Pia Becker Right: Villa Radebeul. Photo: Pia Becker

This diversity is also found in their various projects. Architektur.KONTOR puts the individuality of the user centre- stage and moves away from the box-standard ‘mother, father and two children’-model. “Nowadays a flat has to be home and workspace, leisure and school environment, a place to pause as well as a communal space for family and friends,” Hoffmann says. “As architects we have to create respectful living spaces that meet all those requirements and at the same time, we need to use resources responsibly.”

Hence, the two architects prefer moderate restoration and keeping building structures, to demolition. They wish for a change in thinking when it comes to construction law, to support urban densification.

Change is equally needed in the construction industry. According to Hoffmann, to view a building’s entire life cycle means to incorporate its demolition and recycling right from the start during development. “We also need improved transparency regarding the supply chain of sustainable products – both in manufacturing and recycling.”

It takes courage to push for a sustainable construction future and Architektur. KONTOR proves to be a trustworthy and experienced partner.
 

ARCHITEKTUR UND LEBEN IM WANDEL

 
Das Weimarer architektur.KONTOR ist ein frauengeführtes Architekturbüro, dass seine Denk- und Arbeitsweise gekonnt dem Wandel unserer Zeit anpasst. Das Gründerduo Kristina Hoffmann und Pia Becker folgt dabei den Bauhaus- Prinzipien und stellt sich den grundlegenden Fragen zum Wohnen im 21.Jahrhundert – inklusive ökologischer Verantwortung und unkonventionellen Nutzerstrukturen.

Das architektur.KONTOR fällt in zweierlei Hinsicht auf. Zum einen überzeugen die kraftvollen Räume, die das Architektenteam in den Bereichen Wohnungsbau, Tourismus und Gastronomie schafft. Zum anderen setzt sich das architektur.KONTOR durch seine Firmenphilosophie ab. Flexible Arbeitszeiten und die Option Homeoffice sind für die beiden Gründerinnen, die Mütter von drei und vier Kindern sind, selbstverständlich.

„Wir nehmen uns als Team wichtig“, erklärt Kristina Hoffmann. „Work-Life- Balance, Kommunikation, Fürsorge füreinander und die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter sind grundlegende Bausteine unserer Unternehmenskultur.“

architektur.KONTOR: LIFE AND ARCHITECTURE IN MOTION

Kindergarten. Photo: Pia Becker

Pia Becker fügt hinzu: „Wir sind davon überzeugt, dass wir als Frauen vernetztes Denken und eine hohe Kommunikationsfähigkeit in den Planungsprozess einbringen. Trotzdem gibt es unserer Meinung nach keine typisch weibliche Architektur – vielmehr sind wir ein Team, das gerade aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen im Planungsprozess eine hohe Vielschichtigkeit ermöglicht.“

Diese Vielschichtigkeit findet sich auch in den Projekten. Weg vom Standardmodell ‚Mutter, Vater und zwei Kinder‘, steht der individuelle Nutzen der Kunden im Vordergrund. „Heute ist eine Wohnung Zuhause und Arbeitsplatz, Freizeit- und gleichzeitig Schulraum, Rückzugs- und auch Gemeinschaftsort für Familie und Freunde“, so Hoffmann. „Wir sind gefordert einen respektvollen Lebensraum für all diese Bereiche zu schaffen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit dem Ressourcenverbrauch umzugehen.“

Dementsprechend ziehen die beiden Architektinnen den Erhalt von Bausubstanzen und maßvolles Sanieren einem Abriss grundsätzlich vor und wünschen sich, dass auch in Sachen Baurecht ein Umdenken stattfindet, welches ein Verdichten im städtischen Kontext besser unterstützt.

Wandel in der Bauindustrie ist ebenso notwendig, denn ein Gebäude im ganzen Lebenszyklus zu betrachten, heißt den Abbau und die Wiederverwertung im Entwicklungsprozess von Anfang an mitzudenken, erläutert Hoffmann. „Dazu benötigen wir eine verbesserte Transparenz in der Bauzulieferindustrie für nachhaltige Produkte, sowohl in der Herstellung als auch in der Wiederverwendung.“

Um den Wandel hin zu einer baulich nachhaltigen Zukunft voranzutreiben, braucht es Mut zum Umdenken auf allen Ebenen und das architektur.KONTOR ist dafür ein vertrauensvoller und erfahrener Partner.

architektur.KONTOR: LIFE AND ARCHITECTURE IN MOTION

Left: Haus S. Photo: Martin Lattermann Right: Haus W. Photo: Pia Becker

Architektinnen BDA
Web: https://www.dasarchitekturkontor.de

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