STUDIO MHA – Reinterpreting the existing
TEXT: CORNELIA BRELOWSKI | PHOTOS: STUDIO MHA
View of the new attic space: former window grilles were turned into railings.
STUDIO MHA draws new, individual themes from the built environment – through precise planning and a creative process closely interwoven with the object.
“I want to show that transforming buildings using existing resources and traces of the past is an important aesthetic and economic alternative to new construction,” explains architect and founder Mira Heiser.
STUDIO MHA highlights the possibilities offered by the built environment – even the seemingly inconspicuous and mundane – and uses them to develop individual themes for each project. The development process is collaborative from the outset. First, studies are conducted to enable clients to identify existing potential. The studio is then commissioned to carry out further planning and execution. “For reviving existing structures, flexibility and openness are just as important as precise planning – and often open up unexpected potential,” says the architect.

Colours, stucco, and wooden floorboards were restored. The 1970s doors were adjusted and painted.
Exciting reinterpretations of the existing for STUDIO MHA include a competition entry for the conversion of a Basel office building into residential accommodation, as well as the renovation project for a large, dilapidated house in Ticino. “For both projects, new ways of combining living and working as well as private and communal spaces were developed,” explains Heiser. A house in the Blenio Valley from 1909 was renovated last year and unites important themes with a new usage concept. By implementing reused components and relying on natural building materials, a subtle juxtaposition of old and new elements was created. “Stories and materials from the surrounding area were woven together to form a new whole that combines simplicity and elegance,” summarises the architect, who also took on the role of construction manager for this project to ensure high-quality execution.
Thanks to her work experience in various language regions, Mira Heiser focuses on the defining characteristics of the respective environment. Her clients are often owners with new needs and ideas, or people interested in a property who are looking for innovative ways to preserve it while creating new value.
Most recently, STUDIO MHA has not only finished the design for a delicate metal pergola for a garden in Ticino, the architect has also resumed work on the solidpiece.ch furniture collection, made in Zurich: “The first beds were produced this year and are being used in a guest house. The furniture pieces focus on the joining and combination of local solid wood.” In addition, further interesting, transformative construction projects await STUDIO MHA in the near future.
www.miraheiser.ch
www.solidpiece.ch

Tessin: Neues Atelierwohnen als Maisonette belebt das verwaiste Haus.
STUDIO MHA – Neuinterpretation des Existierenden
STUDIO MHA lässt aus der gebauten Umwelt neue, individuelle Themen entstehen – durch präzise Planung und einem eng mit dem Objekt verwobenen schöpferischen Prozess.
„Ich möchte aufzeigen, dass das Bauen im Bestand mit vorhandenen Ressourcen und Spuren der Vergangenheit eine wichtige, ästhetische und ökonomische Alternative zum reinen Neubau darstellt”, erklärt Architektin und Gründerin Mira Heiser.
STUDIO MHA zeigt jene Möglichkeiten auf, die die gebaute Umwelt bietet – auch das vermeintlich Unscheinbare und Alltägliche – und lässt daraus für jedes einzelne Projekt individuelle Themen entstehen. Der Entwicklungsprozess erfolgt von Anfang an gemeinsam: Zunächst werden Studien erstellt, durch welche die Auftraggeber*innen das vorhandene Potenzial erkennen können. Daraufhin wird das Studio zur weiteren Planung und Ausführung beauftragt: „Gerade beim Weiterbauen im Bestand sind neben der präzisen Planung auch Flexibilität und Offenheit wichtig – und eröffnen oftmals ungeahnte Potenziale”, so die Architektin.

solidpiece.ch: Konstruktionen in einheimischem Vollholz gefügt.
Spannende Aufgaben bezüglich der Neuinterpretation des Existierenden waren für STUDIO MHA beispielsweise die Wettbewerbsteilnahme für die Umnutzung eines Basler Bürohauses in einen Wohnungsbau sowie das Umbauprojekt für ein mächtiges, sich im Zerfall befindenden Hauses im Tessin: „Bei beiden Projekten wurden neue Formen für die Verbindung von Wohnen und Arbeiten sowie von privaten und gemeinschaftlichen Räumen entwickelt“, erklärt Heiser. Ein im letzten Jahr fertiggestelltes, wiederbelebtes Haus von 1909 im Bleniotal vereint wichtige Themen mit einem neuen Nutzungskonzept. Dabei entstand ein subtiles Nebeneinander von alten und neuen Elementen durch den Einsatz wiederverwendeter Bauteile und natürlicher Baustoffe. „Geschichten und Materialien der Umgebung verweben sich zu einem neuen Ganzen, das Einfachheit und Eleganz verbindet”, fasst die Architektin zusammen, die zur Sicherung der qualitätsvollen Ausführung bei diesem Projekt auch die Bauleitung übernahm.

Revitalisierung und Transformation: Die wiederhergestellte Fassade nach Abbruch eines 70er-Jahre Anbaus.
Durch ihre Arbeitserfahrung in verschiedenen Sprachregionen fokussiert sich Mira Heiser auf das Prägende des jeweiligen Umfelds. Ihre Kund*innen sind oftmals Eigentümer*innen mit neuen Bedürfnissen, oder Interessent*innen an einer Immobilie, die innovative Möglichkeiten zur Erhaltung suchen und gleichzeitig einen neuen Nutzwert schaffen möchten.
Derzeit hat die Architektin neben dem Entwurf einer filigranen Metall-Pergola für einen Tessiner Garten den Entwurf für die in Zürich produzierte Möbel-Kollektion solidpiece.ch wiederaufgenommen: „Die ersten Betten wurden in diesem Jahr produziert und werden in einem Gästehaus genutzt. Bei den Möbel-Objekten liegt der Fokus auf der Fügung und Kombination von einheimischem Vollholz.” Zudem warten in naher Zukunft weitere interessante, transformative Bauaufgaben.

Basel: Gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten im ehemaligen Bürohaus.
www.miraheiser.ch
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