Katharina Konrad & Anna Lina Schumacher bieten erlebbares, persönliches Design mit Substanz in Zeiten der Beliebigkeit.

Als Full-Service-Agentur steht das frauengeführte, interdisziplinäre Berliner Studio für umfassendes Unternehmens-Design mit dem Fokus auf Dreidimensionalität: „Wir denken räumlich, und bieten alles, was für die Kommunikation nötig ist – vom Logo über die Buchgestaltung bis hin zu Interiors“, erklärt Anna Lina Schumacher. „Obwohl wir KI durchaus im Geschäftsalltag nutzen, geht es uns bei unseren Design-Formaten zuallererst um den Menschen.“ Katharina Konrad fügt hinzu: „Ich spreche öfters von ‚la famiglia‘, wenn es um unser Unternehmen geht. Wir sind mit den einzelnen Teilen unseres Netzwerks nämlich extrem stark verzahnt, teils sogar auf familiärer Ebene.“ Diese verbindliche Atmosphäre schafft im Zusammenhang mit dem Rundum-Service nicht zuletzt auch für die Auftraggeber*innen ein Gefühl des Aufgehobenseins.

Jungrad – Qualitäten sichtbar machen

Kennengelernt haben sich die Designerinnen bei der gemeinsamen Arbeit für eine Düsseldorfer Werbeagentur: „Wir haben es von Kolleginnen über Freundschaft bis hin zu Geschäftspartnerinnen geschafft“, erklärt Konrad, die heute mit Schumachers Bruder verheiratet ist. „In unseren ersten Jahren in der Agentur mussten wir auf extrem kleiner Fläche zusammenarbeiten und kennen uns und unsere Eigenheiten daher sowohl im Arbeitsleben als auch im Privatleben sehr gut!“ Konrads Vater Jörn fertigt für die Firma Designermöbel, wobei die Nachhaltigkeit für den Künstler und Theatertischler eine Selbstverständlichkeit darstellt: „Mein Vater hat für seine Arbeit schon immer alte Materialien neu aufbereitet“, erklärt Konrad. Tatsächlich macht sich die Nachhaltigkeit bei Jungrad auf allen Ebenen bemerkbar: Zum einen werden für jedes Projekt regionale Gewerke eingebunden. Und selbst auf der Metaebene kann sich Jungrad nachhaltig positiv auf eine gesamte Unternehmenskultur auswirken; so geschehen für ein Lieblingsprojekt der beiden Gründerinnen, das Haus der Möglichkeiten für den SVBW.

Jungrad – Qualitäten sichtbar machen

Brand-Identifikation und Unternehmenswerbung auf menschlicher Basis

„Eines unserer innovativsten Projekte im Bereich Mitarbeiterkommunikation und Raumkonzept (Haus der Möglichkeiten) entstand in Zusammenarbeit mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW)“, erklärt Konrad. „Gerade im Zeitalter von KI gewinnen reale, erlebbare Formate für Mitarbeitende an Bedeutung: Solche Kampagnen wirken nicht nur über Bilder, sondern vor allem über Wertschätzung, gemeinsames Erleben und Identifikation.“ Für das Projekt wurden ganze Fotosets aufgebaut und vorab Gespräche mit den Mitarbeitenden verschiedenster Teams und Hierarchiestrukturen durchgeführt – für eine reale, erlebbare Unternehmenskultur mit hohem Identifikationsfaktor: „Anstelle von KI-generierten Sets und Bildern mit Models haben wir uns direkt mit den Mitarbeitenden der verschiedenen Abteilungen des Hauses auseinandergesetzt“, berichtet Schumacher. „Dazu gehörten auch solche, die zunächst gar nicht mitmachen wollten“, erinnert sich Konrad. „Doch am Ende waren alle sehr glücklich mit den Shootings und haben die Sets noch im Nachhinein für Selfies genutzt. Und bis heute werden Treffen organisiert, die ohne unsere Arbeit niemals stattgefunden hätten!“ Ein derartiger Schub für die Unternehmenskultur und Mitarbeitenden-Motivation wäre durch eine KI-generierte Kampagne schwerlich möglich. Schumacher fasst zusammen: „Am Ende geht es ja doch immer ums Gesehen werden; die unterschiedlichen Qualitäten und Talente des Einzelnen sichtbar zu machen. Erst die Wertschätzung und Einbindung der Mitarbeiter*innen führt zu einer positiven Unternehmenskultur und Identifikation.“ Auch im eigenen Büro stehen diese bei Jungrad ganz oben.

Foto: Franziska Kraufmann | Jungrad – Qualitäten sichtbar machen

Foto: Franziska Kraufmann

Female Leadership und Firmenkultur

Das frauengeführte Unternehmen hat sich auf natürliche Weise entwickelt und ist seit der Gründung im Jahr 2014 auf 6 Mitarbeiterinnen angewachsen, die zum Teil ihre Karriere im Unternehmen vom ersten Praktikum an Schritt für Schritt selbst gestalten konnten. Anna Lina Schumacher ist zudem mittlerweile stolze Mutter von 7-jährigen Zwillingen: „Das ist durchaus eine Herausforderung, die es im Geschäftsalltag zu meistern und balancieren gilt“, erklärt die Gründerin. Konrad wirft ein: „Viele unserer Bewerber*innen suchen gezielt nach frauengeführten Unternehmen und wundern sich dann, dass es im Schnitt davon nur so wenige gibt. Diese sind dann besonders froh, uns gefunden zu haben!“

Jungrad – Qualitäten sichtbar machen

Jungrad – Qualitäten sichtbar machen

Durch einen Umzug innerhalb der pittoresken Sophienstraße in Mitte wurde kürzlich noch einmal kreatives Inhouse-Potential freigesetzt. Die beiden Designerinnen sind sehr stolz auf ihr neues Interior in einem Hinterhof-Loft mit Feigenbaum davor: „Wir haben die verschiedenen Räume durch unterschiedliche Farbkonzepte gekennzeichnet, denn die Kraft der Farben liegt uns besonders am Herzen“, so Konrad. So gibt es bei Jungrad einen reduziert und neutral gehaltenen Präsentationsraum mit natürlichen Materialien, in dem die spezifische Qualität und Atmosphäre einer Firmen-Kampagne sich voll entfalten und sichtbar gemacht werden kann. Der Kommunikationsraum ist im Gegenzug farbenfroh-anregend gestaltet, inklusive Kunstwerken in starken Grundfarben an den Wänden. „Dann gibt es noch unseren Rückzugsraum, unsere Nook“, erklärt Konrad. Dieser hat rosafarbene Wände, die nach dem gemeinsamen Brainstorming die innere Beruhigung und Konzentration fördern. Vom neuen Studio aus bedient Jungrad Kund*innen nicht nur mit persönlicher Komplettbetreuung; hier werden auch Events gefeiert – als nächstes an der Reihe sind eine Vernissage und eine Buchpräsentation.

Seit neuestem gibt es für Jungrad durch eine neue Mitarbeiterin ein zweites Standbein in Leipzig, erklärt Schumacher: „Unser rein frauengeführtes Unternehmen ist schon immer natürlich gewachsen und so darf es auch weiterwachsen – natürlich und mit viel Leidenschaft!“

Foto: Eva Luise Hoppe | Jungrad – Qualitäten sichtbar machen

Foto: Eva Luise Hoppe

Web: www.jungrad.de

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