Seit Jahrzehnten ist die Wirtschaft auf Wachstum ausgerichtet. In Zeiten des Fachkräftemangels und verknappender Ressourcen sollte dieses Konzept überdacht werden.

„Es ist wahrscheinlich, dass das Wachstumsparadigma in den nächsten zwei Jahrzehnten einem Kreislaufentwurf, einer Zero-Waste-Vorstellung, einer Degrowth-Phase oder gar einer staatlich dominierten Ökonomievorstellung weicht. Da niemand weiß, wie stark diese verschiedenen Aspekte greifen, ist der beste Rat, den Firmen heute beherzigen können: ‚Seid bereit für alles’. Die Organisationen, denen das proaktiv gelingt, nenne ich selbstwirksame Unternehmen”, so Gebhard Borck.

Der Berater, der sich dem Thema ‚selbstwirksame Betriebswirtschaft’ verschrieben hat, tut das aus gutem Grund: „In meinen Jobs bis zum Studienabschluss sah ich viele Phänomene. Unter anderem die Lustlosigkeit und das fehlende Engagement, mit denen viele Mitarbeitenden täglich ihrer Arbeit nachgehen. Mitarbeitende, die durchaus Ideen haben, die grundsätzlich motiviert sind, die allerdings in den gegebenen Arbeitsstrukturen unberücksichtigt bleiben. Da liegt natürlich eine Menge Potenzial brach. Seither fesselt mich die Idee, dass wir zufriedener, ausgeglichener, hochwertiger und produktiver leisten, sobald wir selbst wirksam werden, wir konsequent mitgestalten und für unsere Arbeit wirklich Verantwortung tragen. Selbstwirksamkeit, also die Erkenntnis des Einzelnen, aufgrund eigener Kompetenzen selbstständig handeln und Veränderungen herbeiführen zu können, wurde zum Schwerpunkt meiner Arbeit.”

Wie können sich Unternehmen dahin entwickeln? „Änderungen gelingen oft schneller als angenommen. Ein von mir beratenes Unternehmen mit 60 Mitarbeitenden schaffte es beispielsweise innerhalb von zehn Monaten, seine Abläufe so zu verändern, dass noch in der Beratungsphase höhere Gewinne erwirtschaftet wurden”, erzählt Borck. „Der Schlüssel zu solchen Transformationen ist ganz klar die Unternehmensleitung. Sie muss den Mut haben, sich konsequent auf den Wandel einzulassen und dafür das eigene Verhalten zu hinterfragen.”

Die oberste Führungsebene ist deshalb Borcks erste Anlaufstelle. Denn: „Für die von mir beschriebene Erfolgsgeschichte gilt es zunächst, den gängigen Führungsansatz zu wechseln. Nur so können Strukturen und Abläufe beständig verändert werden. Aus dem heute üblichen System führender Heldencharaktere in der Managementetage können wir so ein integriertes Führungssystem entwickeln. Ein System, das die Klugheit aller Mitarbeitenden für die Firmeninteressen einbezieht und nutzt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass damit Überleben in großer Unsicherheit zuverlässiger gelingt. Wie das klappt, beschreibe ich übrigens in meinem aktuellen Buch Die selbstwirksame Organisation.”

Borck gibt selbst zu, dass diese Transformationszeit oftmals kein reines Zuckerschlecken ist. Aber: „Mit den von mir entwickelten und firmenspezifisch angewandten Denkwerkzeugen werden auch diese schwierigen Phasen gut überstanden und führen so in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.”

GB Kommunikation: MIT TRANSFORMATIONEN DIE CHANCEN DER ZUKUNFT NUTZEN

Web: www.gebhardborck.de

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