FEUERRING®: Culinary magic
TEXT: CORNELIA BRELOWSKI | PHOTOS: © FEUERRING® / ANDREAS REICHLIN
Sculptural reduction and healthy barbecuing mark Feuerring® by Andreas Reichlin – for a both authentic and aesthetic culinary experience through which even the most simple ingredients begin to shine.
“Simply Shine” is indeed the latest motto for Reichlin: Feuerring (fire ring) and its patented, indirect grilling technique makes cooking outdoors a healthy, communal experience, both for private and professional chefs. The trained sculptor developed Feuerring to present the classic barbecuing culture with an attractive alternative, because in the past, the half-burnt food of a classic BBQ had merely given him tummy aches. “Why should the women be preparing salads in the kitchen, while the men stand around tending to smoky sausages?” laughs Reichlin. Instead, Feuerring offers a mutual, slow cooking experience with a broad palette of healthy dishes, while simple ingredients unfold a completely new consistency and taste. From meat and fish to a wide variety of vegetables; from fried eggs to marinated winter cabbage through to sourdough bread, everything is possible – without any accessories.

The reduced aesthetics of the sculpture are mirrored in the simplicity of the ingredients and technique, which even serves the high end gastronomy scene: Swiss star chef Stefan Wiesner, dubbed The Wizard, regularly uses eight of Reichlin’s fire rings for his experience-based culinary events. The Luna Grande in particular serves upscale dining outfits, however also Gastro Luna and Tulip in their various sizes are popular with chefs. The proportions of the models meanwhile always remain the same: for each type and scale, the ring width is ¼ of the diameter. That is why the temperature of the inner ring is always around 300ºC, while that of the outer ring can vary according to width. On Feuerring, you can for example cook meat on the inner rim, fish in the middle, while vegetables gently simmer on the outer rim. Thus, even spinach can become a culinary sensation, marvels Reichlin: “You add a touch of olive oil, then water, season it to taste with a little veggie broth and salt, and voilá – a palatable delight in supernatural hues!” From polenta to risotto, Feuerring offers delectable veggie dishes, all without the help of pot or pan.

Reichlin reports further small wonders created with simple ingredients: “Just yesterday, we had a film crew here, and after a rather exhausting shoot, I invited them for a simple ratatouille with beer around the fire ring. In the end, the sweet potatoes came out of the embers – an incredible taste from the slightly charred skin to the caramelised outer flesh through to the pulpy heart in bright orange which can be spooned out. The filmmaker, who until now did not even like sweet potatoes, tried a bite – and was immediately enthusiastic!” After Feuerring, guests simply do not want to return to their Teflon pan, says Reichlin, who is known to even fry crispy kale chips on the rim.
And what about baking? Easy, says the sculptor, because for baking you use the bowl of Feuerring, just like in case of a roast chicken. To this end, the embers are being scooped out of the bowl and put on the rim, while the bread form is placed right in the belly. And the principle is always the same: all you need is Feuerring and some wood – the endless palette of accessories that, say, sellers of copies offer, remains redundant when it comes to the original. Reichlin explains how for example Feuerring pizza or tarte flambé comes to perfection through creating a combination of upper and lower heat by pulling some logs out of the fire and positioning them V-shaped on the ring. Many other new interesting recipes have just become available through the new photo book Krautkopf|Feuerring by food bloggers Susann Propst and Yannic Schon, who create all their Feuerring dishes with ingredients grown in their own garden. The high-quality book was published directly by Feuerring GmbH: “It’s a book about cooking around the fire, about simplicity, aesthetics and enjoying delicious meals in the moment.”
Simplicity and aesthetics determine not only the sculpture, but also the act of cooking itself. And last but not least, the deeply connecting aspect of communal preparation is equally important. “The fire ring has an incredibly grounding energy,” says Reichlin. It takes about 45 minutes to get the fire going – and this period alone lets people slow down: “Be it the baby who stares into the fire from its father’s arm or stressed out guests and friends – everybody experiences a sense of calm. And then, they can explore the joy of healthy barbequing, with ingredients which may have never before tasted this way! Around Feuerring, everything becomes a new experience.”
Web: www.feuerring.ch

FEUERRING®: Kulinarische Magie
Skulpturale Reduktion und gesundes ‚Grillieren’ kennzeichnen den Feuerring® von Andreas Reichlin – für eine authentisch-ästhetische Kulinarik mit der auch die einfachsten Zutaten ‚brillieren’ können.
„Einfach Brilllieren”, heißt denn auch das neueste Motto für Reichlin; denn der originale Feuerring verhilft mit seiner indirekten Grilltechnik auf dem Außenring der bereits 2009 patentierten Grillskulptur sowohl privat als auch in der Gastronomie zu einem gesunden Gemeinschaftserlebnis. Der gelernte Bildhauer entwickelte die Skulptur unter anderem, um der Grillkultur eine neue, attraktivere Alternative zu bieten; denn in der Vergangenheit hatten ihm die klassisch verrauchten Grillabende lediglich Magengrimmen verursacht: „Ich hielt eigentlich nie viel von der klassischen Grillkultur und dem damit verbundenen Männlichkeitswahn”, lacht Reichlin. „Warum sollen die Frauen in der Küche den Salat machen, während die Männer draußen auf verrauchtes Grillgut warten?“ Der Feuerring bietet indes die Chance zum gemeinschaftlichen Kocherlebnis mit einer breiten Palette an gesund gegarten Gerichten, deren Zutaten auf dem Ring eine ganz andere Konsistenz und Geschmacksfülle entfalten, als zum Beispiel in der Pfanne. Von Fleisch über Fisch zu verschiedensten Gemüsearten; vom Spiegelei, das auf dem Feuerring regelrecht zum ‚Eicatcher’ wird, über marinierten Winterkohl bis hin zu im Bauch der Schale gebackenem Sauerteigbrot ist alles dabei – und das praktisch ohne Zubehör.

Die Reduktion der Skulptur spiegelt sich in der Einfachheit der Zutaten wider, aus denen auch im professionellem Bereich kulinarische Hochkultur wird – zum Beispiel beim Sternekoch und „Hexer” Stefan Wiesner, dessen Erlebnisgastronomie mit mittlerweile acht Feuerringen zelebriert wird. Insbesondere der Feuerring Luna Grande eignet sich für die gehobene Gastronomie; doch werden hier auch die Gastro Luna und Tulip in verschiedenen Ausführungen verwendet. Unabhängig von der Größe bleiben die Proportionen der Modelle immer gleich: Bei jeder Skalierung beträgt die Ringbreite jeweils ¼ des Durchmessers. So bleiben auch die Temperaturen am Innenrand mit 300º C jeweils gleich; während die an den Außenrändern je nach Ringbreite variieren können: Je breiter der Ring, desto mehr unterschiedliche Temperaturzonen entstehen; zum Beispiel um am Innenrand das Fleisch zu garen, mittig den Fisch und am Außenrand das Gemüse. Selbst Spinat wird auf dem Feuerring zu einer kulinarischen Sensation, erzählt Reichlin: „Du startest mit ein wenig Oliven-Öl, dann kommen etwas Wasser und Gemüsebrühe dazu, und am Schluss wird etwas Salz darüber gesprenkelt – ein Genuss in übernatürlicher Farbe.” Von Polenta bis Risotto sind für Vegetarier auch viele komplette Gemüsegerichte auf dem Feuerring möglich, ganz ohne Topf oder Pfanne.

Reichlin berichtet von anderen ‚kleinen Wundern’ mit einfachsten Zutaten: „Erst gestern hatten wir eine Filmcrew da, und nach dem sehr anstrengenden Shooting lud ich dann zu Ratatouille und Bier am Feuerring. Am Ende kamen die Süßkartoffeln aus der Glut – ein unglaubliches Geschmackserlebnis zum Auslöffeln – von der leicht verkohlten Außenhaut über die karamellisierte äußere Schicht bis zum Herz des leuchtenden Fruchtfleisches. Der Filmemacher, der eigentlich nichts von Süßkartoffeln hält, wagte einen Bissen und war sofort begeistert!” Gäste wollen nach dem Feuerring-Erlebnis nicht mehr zur Teflonpfanne zurück, berichtet Reichlin, der auch schon einmal knusprige Gemüsechips aus dem Schweizer ‚Federkohl’ auf dem Ring zubereitet.

Und wie sieht es mit dem Backen aus? Wunderbar, so Reichlin, denn zum Backen wird genau wie für das Brathähnchen die Glut aus dem Inneren auf den Ringrand geholt, und die Form oder der Topf direkt in die Schale des Feuerrings platziert. Und immer gilt das Prinzip: Es braucht nur den Feuerring und das Holz – die endlose Palette des oft von Plagiat-Anbietern angepriesenen Zubehörs entfällt. „Das einzige was wir extra entwickelt haben, sind lange Lederhandschuhe, die Dir erlauben, in die Schale zu greifen, um etwa Holzscheite herauszuholen”, erklärt Reichlin. Er schwärmt im Anschluss vom Flammkuchen und der Feuerring-Pizza, die durch die Kombination von Unter- und Oberhitze zustande kommen: Die Oberhitze entsteht in dem Falle durch auf den Ring zeigerförmig aufgelegte Scheite, die zuvor dem Feuer entnommen werden. Viele Rezepte sind in dem frisch erschienenen kulinarischen Bildband Krautkopf|Feuerring der Fotoblogger Susann Propst und Yannic Schon zu entdecken, die alle Zutaten selbst in ihrem Garten ziehen. Das gebundene Buch wurde mit hochwertigen Materialien gefertigt und direkt über die Feuerring GmbH verlegt: „Es ist ein Buch über das Kochen im Kreis des Feuers, über Einfachheit, Ästhetik und den Genuss im Moment.”
Einfachheit und Ästhetik bestimmen also nicht nur die Skulptur, sondern auch das Kochen an sich; und nicht zuletzt zählt der verbindende Aspekt der gemeinschaftlichen Zubereitung. „Der Feuerring bringt eine unglaubliche Erdung”, so Reichlin. Es dauert seine 45 Minuten, bis das Holz durchgeglüht ist – und schon in dieser Zeit kommen die Menschen zur Ruhe. „Ob es das einjährige Kind ist, das auf dem Arm des Vaters ins Feuer schaut, oder die vom Alltag gestressten Gäste und Freunde – jeder erfährt am Feuerring eine Erdung. Und viele entdecken die Freude am gesunden ‚Brillieren’ und genießen selbst Zutaten, die sie früher nie mochten. Alles wird neu erfahren und entdeckt!”

Web: www.feuerring.ch
Subscribe to Our Newsletter
Receive our monthly newsletter by email
