Macharten: A lifelong companion
TEXT: MARILENA STRACKE | PHOTOS: MACHARTEN
Model Koko.
We can own objects. Or we can form an almost symbiotic bond with them. The bags created by the label macharten clearly belong to the latter category. Since 2003, architect and designer Monika Assem has been crafting accessories that she fondly refers to as small houses. A fitting description as her designs are rooted in architectural thinking, where structure, proportion and material exist in deliberate balance.
Timeless rather than trend-led, pared back yet sensuous, macharten pieces are defined by geometric clarity, distinctive material combinations and precise construction. “I’m always searching for aesthetics in both small and large things,” Monika Assem says. She has a talent for recognising beauty that might otherwise remain in the background and bringing it into focus.
The collection began with industrial felt in bold colours, later expanding to velvety cowhide, refined salmon leather and, more recently, innovative combinations of airmesh and leather that create striking lightness. Minimal stainless steel elements – eyelets, rings and fastenings – hold each piece together. The construction never dominates ¬– instead, the design reads as a cohesive whole. Alongside handbags, the range includes wallets, small leather goods, belts and jewellery. Even here, sustainability guides the process: offcuts from production are repurposed for the jewellery line.

Model Lee.
For Monika Assem, quality always outweighs quantity. Each piece is meticulously handcrafted in a small, family-run factory in the northern part of Germany. Only vegetable tanned and dyed leather is used. Production volumes remain intentionally low to avoid overstock, and repairs are offered even years later – a clear commitment to longevity and slow fashion. Waiting a little longer for a macharten piece is simply part of its value.
Recognition has followed. The brand has received awards including the Designpreis Form, the Hessian State Prize and the Red Dot. The leather models Bess, Brenda and Bo have been added to the permanent collection of the Museum of Applied Arts in Frankfurt.
Perhaps the most meaningful endorsement comes from customers who describe their bags as trusted companions. Over time, each macharten piece develops a personal narrative. Signs of wear become memories. A charming companion becomes a loyal, lifelong friend.
Web: www.macharten.com

Model Koko.
Wegbegleiterin durchs Leben
Man kann Dinge besitzen. Oder man kann mit ihnen eine Art Symbiose eingehen. Die Taschen des Labels macharten gehören eindeutig zur zweiten Kategorie. Seit 2003 entwirft die Architektin und Designerin Monika Assem Accessoires, die sie selbst augenzwinkernd als „kleine Häuser” bezeichnet. Und tatsächlich: Ihre Entwürfe folgen einem architektonischen Denken.
Zeitlos statt trendgetrieben, puristisch und zugleich sinnlich: Die Accessoires des Labels macharten zeichnen sich durch geometrische Klarheit, besondere Materialkombinationen und eine präzise Fügung aus. „Ich bin immer auf der Suche nach „Ästhetik” in den kleinen wie den großen Dingen”, erzählt Designerin Monika Assem. Sie hat einen besonderen Blick für „Schönes”, das vielleicht noch in zweiter Reihe steht und von ihr ins Rampenlicht gerückt wird.

Modell Amelie.
Begonnen mit Industriefilz in kräftigen Farben, kamen samtiges Rindleder, feines Lachsleder und zuletzt innovative Kombinationen aus Airmesh und Leder hinzu, die außergewöhnliche Leichtigkeit ermöglichen. Geschlossen und gehalten werden die zeitlosen Taschen durch reduzierte Edelstahl-Elemente wie Ösen, Ringe oder Schließen. Die Konstruktion tritt in den Hintergrund, das Design wirkt als harmonisches Ganzes. Neben den Taschen gibt es Portemonnaies, Täschchen, Gürtel und sogar Schmuck aus Leder. Selbst hier zeigt sich der nachhaltige Ansatz, denn für die Schmuckstücke werden Verschnittreste weiterverwendet.
Für Monika Assem steht Qualität über Quantität. Gefertigt werden alle Modelle in aufwendiger Handarbeit in einer kleinen, familiengeführten Manufaktur in Nordrhein-Westfalen. Verarbeitet wird ausschließlich pflanzlich gegerbtes und gefärbtes Leder. Überproduktion wird vermieden, Lagerbestände sind bewusst klein und Reparaturen sind auch nach vielen Jahren selbstverständlich – ein klares Bekenntnis zu Slow Fashion und Langlebigkeit. Wer sich für eine macharten Tasche entscheidet, nimmt kurze Wartezeiten gerne in Kauf.

Modell Mo.
Dass dieser Ansatz überzeugt, zeigen nicht nur Auszeichnungen wie der Designpreis Form, der Hessische Staatspreis oder der red dot. Auch Museen wurden aufmerksam: Die Ledermodelle Bess, Brenda und Bo sind Teil der ständigen Sammlung des Museums für angewandte Kunst in Frankfurt am Main.
Doch das schönste Lob kommt von den Kundinnen und Kunden, die ihre Taschen als treue Begleiterinnen beschreiben. Jedes macharten Modell entwickelt im Dialog mit seiner Trägerin oder seinem Träger eine eigene Geschichte. Gebrauchsspuren werden zu Erinnerungen. Aus einer unwiderstehlichen Wegbegleiterin wird eine treue, lebenslange Freundin.

Modell Kaja und Emma.
Web: www.macharten.com
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